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WIEDERFUND

BERINGTE ROHRWEIHE

Am Morgen des 28. März 2008 fand ich in der Nähe von Garching bei München am Rand einer Nebenstraße leider als Straßenverkehrsopfer eine äußerlich unversehrte, gefrorene, beringte männliche Rohrweihe mit der Ringkennzeichnung: N. MUSEUM PRAHA D 124051.
Vermutlich kam der junge Vogel aus einem südlicheren Überwinterungsgebiet, war auf der Suche nach einem geeigneten Lebensraum und erbeutete auf den schneefreien Restflächen der Heide Feldmäuse. Die Spannweite der Weihe betrug 120 cm, die Länge 50 cm. Herzlicher Dank gilt den Herren Jan Sevcik und Jürgen Siegner für ihr großes Engagement bei der Recherche zur Aufklärung der Herkunft des Vogels. Beringt wurde dieser schlanke Greifvogel, der einem Mäusebussard ähnelt, seine Nahrung jedoch in schaukelndem niedrigen Flug sucht, am 22. Juli 2006 als junger Vogel auf dem Nest in der Nähe der böhmischen Kleinstadt Strakonice/Strakonitz in Tschechien, ca. 50 km nördlich von Freyung am Bayerischen Wald.

 
 


Weibliche Rohrweihe
mit Nestlingen im
guten Beringungsalter.
Foto: Ewald Hortig

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